Schweizerische Bundesbehörden: Jodgehalt in Kochsalz wird erhöht
08 Januar 2014
| von Schweizerische Bundesbehörden
Lesedauer: 2 Minuten
Pressetitel
Schweizerische Bundesbehörden: Jodgehalt in Kochsalz wird erhöht
Verfasser / Quelle
Schweizerische Bundesbehörden-
Publikation
08.01.2014 | 08:49 Uhr
08.01.2014, Zur Prävention von Jodmangel wird in der Schweiz seit 1920 Speisesalz auf freiwilliger Basis mit
Jod angereichert. Dank dieser Massnahme sind früher stark verbreitete Jod-Mangelerkrankungen
wie Kropf oder geistige Entwicklungsstörungen verschwunden.
Ein neuer Bericht der Eidgenössischen Ernährungskommission (EEK) zeigt, dass die bisherigen Massnahmen zur Jodversorgung nicht mehr ausreichen. Auf Empfehlung der EEK ist die Jodzugabe bei Speisesalz in der Schweiz per 1. Januar 2014 von aktuell 20 auf 25 Mikrogramm pro 100 g erhöht worden.
Der neuste Bericht der EEK zeigt auf, dass der Jodstatus der Bevölkerung in der Schweiz sich in den letzten Jahren verschlechtert hat. Die EEK empfiehlt, die Jod-Konzentration im Speisesalz von aktuell 20 Mikrogramm auf 25 Mikrogramm pro 100 g zu erhöhen. Seit dem 1. Januar 2014 ist die Jodzugabe erhöht worden. Die Konsumentinnen und Konsumenten haben jedoch weiterhin die Wahl, ob sie jodiertes Speisesalz benutzen wollen oder nicht. Die Jodierung ist auf der Packung klar gekennzeichnet.
Der EEK Bericht hält fest, dass vor allem bei gebärfähigen und bei stillenden Frauen sowie bei Säuglingen und Kleinkindern die Jodversorgung heute in einem kritischen Bereich liegt.
Ein Grund dafür ist einerseits, dass in der Lebensmittelindustrie in den letzten Jahren immer weniger jodiertes Salz eingesetzt wurde - in Frankreich ist beispielsweise die Verwendung von jodiertem Salz in Fertigprodukten verboten. Unterschiedliche Gesetzgebungen führen zudem zu potentiellen Handelshemmnissen für jodierte Produkte.
Deswegen verzichten heute exportorientierte Lebensmittelhersteller teilweise auf eine Jodierung. Andererseits hat der Salzkonsum über die Jahre leicht abgenommen. Diese erwünschte und gesundheitlich positive Entwicklung führt jedoch dazu, dass der Jodkonsum ebenfalls zurückgegangen ist.
Damit sich eine nachhaltige Jodmangelprävention weiterhin gewährleistet ist, wird der Jodstatus der Risikogruppen regelmässig anhand von nationalen Untersuchungen überprüft.
Medienkontakt:
Schweizerische Bundesbehörden
Schweizerische Bundeskanzlei
Bundeshaus West
3003 Bern BE
Die Medienmitteilung Schweizerische Bundesbehörden: Jodgehalt in Kochsalz wird erhöht wurde auf Computerwelt.ch/news veröffentlicht und redaktionell dem passenden Firmenprofil zugeordnet.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Quelle: Schweizerische Bundesbehörden- | Publiziert am 08.01.14 | Aktualisiert um 08:49 Uhr
Über Schweizerische Bundesbehörden:
Die Bundesverwaltung stellt zusammen mit dem Bundesrat die Exekutive der Schweizerischen Eidgenossenschaft dar.
Sie umfasst sieben Departemente, die Bundeskanzlei sowie die dezentralisierten Verwaltungseinheiten und untersteht dem Bundesrat. Jedes Mitglied des Bundesrates steht einem Departement vor und trägt für dieses die politische Verantwortung. Die Bundesverwaltung beschäftigt rund 38'000 Personen. Der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin leitet die Bundeskanzlei.
Die Departemente heissen heute (seit 1979/98) Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD), Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), und Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).